Projektauswahl und Referenzliste

Leitfaden zum Schutz der Haselmaus

Die Haselmaus (Muscardinus avellanarius), eine Verwandte des Siebenschläfers, ist nachtaktiv und bewohnt Lebensräume mit hoher Deckung wie Hecken oder Waldränder. Aufgrund ihrer versteckten Lebensweise bleibt sie oft unentdeckt und wird bei der Planung von Eingriffen und Veränderungen nicht berücksichtigt. Ein Umstand, der den ohnehin gefährdeten Kleinsäuger zusätzlich in Bedrängnis bringt. Um auf die Haselmaus aufmerksam zu machen, erarbeiten Experten von apodemus - Privates Institut für Wildtierbiologie und der HBLFA Raumberg Gumpenstein zusammen mit Interessensvertretern und Fachleuten aus der Land- und Forstwirtschaft einen Leitfaden mit praxistauglichen Vorschlägen zum besseren Schutz des kleinen Bilches. Das vom BMNT geförderte Projekt wird von Vorträgen, Exkursionen und einem Workshop begleitet. Eine Erfolgskontrolle für die gemeinsam erarbeiteten Maßnahmen findet auf ausgewählten Untersuchungsflächen und im Rahmen projektbegleitender Schulveranstaltungen der HBLFA Raumberg Gumpenstein statt.

Titel: Die Haselmaus in der Land- & Forstwirtschaft: Leitfaden mit praxistauglichen Empfehlungen für ihren Erhalt in der Kulturlandschaft

Veröffentlichung: Juni 2021

Auftraggeber: BMNT (Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus)

„Der Baumschläfer in der Terra Raetica“

Ziel des dreijährigen Projekts (Juli 2020 bis März 2022) ist es eine zuverlässige Methodik (Nistkästen, Wildtierkameras, Spurentunnel und genetische Analysen) zur Erhebung von Baumschläfer-Vorkommen zu ermitteln. Die Forschungsergebnisse sollen für grenzüberschreitende Maßnahmen zur Förderung des Baumschläfers in der Terra Raetica genutzt werden. Neben den Erhebungen im Feld finden Öffentlichkeitsarbeiten (Exkursionen für Schüler und weitere Umweltbildungsangebote) statt.

Es handelt es sich um ein Projekt des Naturparks Ötztal mit den Partnern Nationalpark Stilfserjoch und UNESCO Biosfera Engiadina Bassa Val Müstair, unterstützt von Regio Imst (Regionalmanagement für den Bezirk Imst) Die wissenschaftliche Umsetzung erfolgt gemeinsam mit Federica Lazzeri und Eva Ladurna (Naturmuseum Südtirol) für Südtirol und Regula Tester (Pro Bilche) für das Münstertal.

Gefördert von der EU im INTERREG-Programm (Italien – Österreich) und vom Land Tirol – Abteilung Umweltschutz

Berichte: Aufgeweckter Baumschläfer im Tiroler Oberland gibt Rätsel auf (Tiroler Tageszeitung), Sensation zwischen Pilzen: Leser entdeckten Baumschläfer

Mehr zum Projekt

Artenschutzprojekt Kleinsäuger Oberösterreich

In Oberösterreich ist über die Verbreitung vieler Kleinsäugerarten bisher wenig bekannt. Dies liegt unter anderem an der geringen Körpergröße der Tiere, der überwiegenden Nachtaktivität und deren Vorkommen in oft schwierig zugänglichen Lebensräumen. In einer Kleinsäugeruntersuchung (2016-2019) wollen wir die Datengrundlage über kleine Säugetierarten verbessern. Neben den nach der FFH-Richtlinie (Anhang IV) geschützten Arten Haselmaus (Muscardinus avellanarius), Baumschläfer (Dryomys nitedula) und Birkenmaus (Sicista betulina) stehen gefährdete Arten wie die Zwergmaus (Micromys minutus) und die Alpenspitzmaus (Sorex alpinus) im Mittelpunkt unserer Untersuchung. Mit den Ergebnissen wird ein Überblick über den Erhaltungszustand (Verbreitung, Population, Habitat und Zukunftsaussichten) und den Habiatansprüchen der einzelnen Arten gegeben. Bei der Haselmaus erfolgt zudem eine gezielte Untersuchung von Gehözstreifen und deren Wirkung auf ihre Verbreitungsdynamik. Die gewonnen Daten werden als Grundlage für den Säugetieratlas Oberösterreichs und die Rote Liste gefährdeter Säugetierarten Oberösterreichs verwendet.

Auftraggeber: Land Oberösterreich-Naturschutzabteilung

Kleinsäuger in meinem Garten (2019) >PDF und Bestellung<

Seltene Kleinsäuger in Oberösterreich (2019) >PDF und Bestellung<

Resch, S. & Blatt, C. (2017): Die Birkenmaus (Sicista betulina) im Mühlviertel - Erstnachweis im Leonfelder Hochland. ÖKO-L 39/1: 11-12.>PDF<

Blatt, C. & Resch, S. (2017): Bilche – Verstecktes Leben im Nationalpark. Vielfalt Natur 33: 4-5. >PDF<

Human-Traffic-Wildlife

apodemus ist Teil des internationalen Innovationsnetzwerkes Human-Traffic-Wildlife.  Ziel ist gemeinsam neue Technologien, Systeme und innovative Produkte zur Rettung von Wildtieren zu entwickeln, um damit einen Beitrag zur Unfallvermeidung in den immer enger werdenden gemeinsamen Lebensräumen zu leisten. Das Netzwerk wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und koordiniert von der FGMD GmbH.

Weitere Informationen: Human-Traffic-Wildlife Projektseite

Die Säugetiere Oberösterreichs erleben und erheben

Aktive Naturbeobachtung ist eine ideale Möglichkeit, Menschen für die Natur zu begeistern und zu ihrem Schutz zu motivieren. Im Rahmen des mehrjährigen Projektes „Die Säugetiere Oberösterreichs erheben und erleben“ ruft der Naturschutzbund gemeinsam mit dem Biologiezentrum Linz, apodemus OG und KFFÖ die Bevölkerung in Oberösterreich dazu auf, die heimischen Säugetierarten kennenzulernen, sie zu beobachten und zu melden. Die gewonnenen Beobachtungsdaten werden in die Datenbank des Landesmuseums Oberösterreich eingespeist. Neben der reinen Datenerhebung spielt bei begleitend die Bewusstseinsbildung und eine fundierte Öffentlichkeitsarbeit eine wichtige Rolle. Daher wird das Projekt mit einer breiten Pressearbeit und der Durchführung einer reichhaltigen Veranstaltungsserie mit Exkursionen, Fach-Workshops und Melder/innen-Treffen abgerundet.

Projektseite: naturbeobachtung.at/Oberösterreich

Auftraggeber: Naturschutzbund Österreich für das Land Oberösterreich

Kleinsäugergemeinschaft im Fuschertal

Das vom Großglockner Öko-Fonds geförderte Kooperationsprojekt der Plattform Säugetiere am Haus der Natur und apodemus OG beschäftigt sich mit der Artenzusammensetzung von Kleinsäugern entlang eines Höhengradienten in einem alpinen Trogtal am Beispiel des Fuschertales. Es werden neue und im Vergleich mit Lebendfängen effizientere Methoden (Wildtierkameras, Holzkobel und Neströhren) eingesetzt. Dies bietet die Möglichkeit ein Monitoring zu etablieren, um langfristige Entwicklungen wie den Einfluss des Klimawandels auf die Artenzusammensetzung und die Verbreitungsgrenzen zu untersuchen.

Auftraggeber: Öko-Fonds der Großglockner Hochalpenstraße

Die Birkenmaus im NP Gesäuse

Über die aktuelle Verbreitung der Birkenmaus (Sicista betulina) in Österreich ist nur wenig bekannt. Die Bedeutung ihres Vorkommens im Nationalpark Gesäuse ist demensprechend hoch. Denn vergleichsweise junge Beobachtungen lassen ein aktuelles Vorkommen vermuten. Während die Birkenmaus mit herkömmlichen Methoden wie Lebendfängen nur schwer erfassbar ist, ermöglichen die in dieser Studie eingesetzten Fotofallen erstmals eine systematische Kartierung. Aufgrund ihrer starken Gefährdung beschäftigt sich das vorliegende Projekt jedoch nicht ausschließlich mit der Dokumentation eines aktuellen Vorkommens. Eine Erhebung relevanter Standorteigenschaften und eine naturschutzfachliche Bewertung von Beeinträchtigungen und Erhaltungsmaßnahmen helfen künftig wertvolle Lebensräume der Birkenmaus zu erkennen und zu schützen.

Auftraggeber: Nationalpark Gesäuse

Artenschutzprojekt Kleinsäuger Salzburg

In den Jahren 2013 und 2014 führten wir im Bundesland Salzburg eine Kleinsäugeruntersuchung in Mischwäldern, Feuchtgebieten und im alpinen Raum durch. Die Ergebnisse flossen in die Bewertung des Erhaltungszustands (FFH-Richtlinie Artikel 17) der Arten ein und bilden eine Grundlage für künftige Artenschutzprojekte.

  • Bilche in Salzburgs Mischwäldern: Im Vordergrund stand die Erfassung der nach der FFH-Richtlinie (Anhang IV) geschützten Arten Baumschläfer und Haselmaus sowie der in der Roten Liste Österreichs als potenziell gefährdet eingestuften Arten Gartenschläfer und Siebenschläfer.
  • Kleinsäuger in Salzburgs Feuchtgebieten: Dieses Modul beschäftigte sich vorwiegend mit der Erfassung der nach FFH-Richtlinie (Anhang IV) international geschützten Haselmaus. Zudem wurden neue Daten zur Verbreitung der in den Roten Listen Österreichs als potenziell gefährdet eingestuften Arten Zwergmaus und Wasserspitzmaus erhoben.
  • Kleinsäuger im alpinen Raum: Der Fokus des Moduls lag mit Standortwahl und Methodik auf der Erfassung der nach der FFH-Richtlinie (Anhang IV) international geschützten Birkenmaus. Zudem wurde die Zusammensetzung der Kleinsäugergemeinschaft in unterschiedlichen alpinen Lebensräumen, sowie die Habitatnutzung der einzelnen Arten untersucht.

Neben einem abschließenden Bericht und Publikationen gestalteten (Detail-Konzepterstellung inkl. Texte) wir eine Broschüre (28 Seiten) als Lehr- und Informationsmaterial für Schulen, Exkursionsgruppen, Grundbesitzer und Naturinteressierte. Sie ist kostenfrei als PDF in der Kategorie Tier- und Pflanzenschutz erhältlich und kann auch in gedruckter Form direkt bei der Naturschutzabteilung bezogen werden

Auftraggeber: Land Salzburg

Blatt, C. & Resch, S. (2015): Erfassung geschützter Kleinsäugerarten in Salzburgs Feuchtgebieten, Mitteilungen des Hauses der Natur, 22: 103–111. >PDF<

Blatt, C. & Resch, S. (2014): Kleinsäugeruntersuchung im Bundesland Salzburg, Natur Land Salzburg, 21: 36–41. >PDF<

Blatt, C. & Resch, St. (2017): Die heimischen Kleinsäuger. Reihe: Artenvielfalt ist Lebensqualität. Land Salzburg Abteilung Naturschutz. Salzburg. >PDF<

Die Birkenmaus in Vorarlberg

Vorarlberg bildet mit Nachweisen aus dem Bregenzerwald und Lechtaler Alpen die Westgrenze der europäischen Verbreitung der Birkenmaus (Sicista betulina). In den Jahren 2019 und 2020 suchen wir mit Wildtierkameras nach aktuellen Vorkommen dieses gefährdeten Kleinsäugers. Zusammen mit einem landesweiten Habitatmodell werden die Ergebnisse die Grundlagen für naturschutzfachliche Planungen verbessern. Die Einbeziehung der Öffentlichkeit wird zusätzlich zum Schutz dieses der Birkenmaus beitragen.

Auftraggeber: inatura Erlebnis Naturschau GmbH

Informationen zum Projekt und Aufruf zur Mitarbeit: Birkenmaus gesucht!

Birkenmaus und Haselmaus im Hundsfeldmoor

In Salzburg gibt es historische Nachweise der Birkenmaus (Sicista betulina) aus den Niederen Tauern, den Hohen Tauern und den Gurktaler Alpen. Viele dieser Funde stammen aus dem Bereich des Hundsfeldmoors: Parkplatz, Seekarstraße, Theodor-Körner-Haus und Plattenspitze. Im Rahmen der Managementplanung des Europaschutzgebietes Obertauern-Hundsfeldmoor der Salzburger Landesregierung (Referat 5/05) untersuchte apodemus OG im Jahr 2018 an 32 Standorten mit Wildtierkameras nach aktuellen Vorkommen der Birkenmaus. Neben der Birkenmaus erfolgte auch eine Kartierung der Haselmaus (Muscardinus avellanarius) an 15 Stationen mit Hilfe von künstlichen Quartieren (Holzkobel und Neströhren). Auf Grundlage der Untersuchungsergebnisse erfolgten Beurteilungen des Populationszustandes und der Habitatqualität sowie Managementempfehlungen der beiden Arten.

Auftraggeber: Land Salzburg

Populationsbiologie und Habitatnutzung der Haselmaus

Bereits seit dem Jahr 2011 führen wir im Triebener Moos (Steiermark) Untersuchungen über die Populationsentwicklung, Lebensraumnutzung und Mobilität der Haselmaus durch. In den ersten Jahren beschäftigten wir uns in Zusammenarbeit mit der Universität Salzburg und dem Naturschutzbund Steiermark mit der Populationsbiologie und der Habitatnutzung in den verschiedenen Lebensräumen (Auwald, Bruchwald und Gebüsch). Dafür montierten wir Haarhaftröhren sowie Nestboxen und –röhren, welche wir monatlich auf ihren Besatz kontrollieren. Im Auftrag des Landes Steiermark wurde im Jahr 2015 das Projekt erweitert, sodass wir seit 2015 auch Fragestellungen zur Mobilität (Markierung der Tiere, Fotofallen an Haselmausbrücken) untersuchen und mittels Dataloggern erste Hinweise zum Einfluss veränderter klimatischer Bedingungen auf die Fortpflanzung erhalten.

Auftraggeber: Land Steiermark
Projektpartner und Förderer: Universität Salzburg und Naturschutzbund Steiermark

Resch, S., Blatt, C. & Slotta-Bachmayr, L. (2015): Populationsdichte und Habitatnutzung der Haselmaus Muscardinus avellanarius in einem Niedermoor. Joannea Zoologie,4: 5-23. >PDF<

Resch, S. & Blatt, C. (2012) Haselmäuse. Natur und Land, 2: 40–43. >PDF<

Blatt, C., Resch, S. & Slotta-Bachmayr, L. (2015): Die Kleinsäugergemeinschaften in den Lebensräumen eines Niedermoores am Beispiel des Triebener Mooses (Steiermark, Österreich). Joannea Zoologie: 25-36. >PDF<

Kleinsäuger im Tiergarten Schönbrunn

Ihre enorme Anpassungsfähigkeit ermöglicht es Kleinsäugern weltweit eine Vielzahl von Lebensräumen zu besiedeln. Insbesondere in den städtischen Bereichen zeigen die Tiere eine hohe Findigkeit und überwinden mit Neugier und Lernfähigkeit die täglichen Herausforderungen beim Zusammenleben mit dem Menschen. Der Tiergarten Schönbrunn bietet auf seinem großen Areal eine Vielzahl unterschiedlicher Lebensraumstrukturen. In der dicht besiedelten Stadt Wien, sind diese für Waldmaus & Co ein verlockendes Angebot. Doch welche Arten verfügen über genügend Stresstoleranz gegenüber den Zootieren? Wie unterscheiden sich die Kleinsäugergemeinschaften in den unterschiedlichen Lebensraumstrukturen? Werden gut geeignet Habitate wie z. B. Benjeshecken trotz starkem Besucheraufkommen genutzt?

Auftraggeber: Tiergarten Schönbrunn

Der Baumschläfer und andere Bilche in Salzburg

In Zusammenarbeit mit dem Haus der Natur (Plattform Säugetiere) untersuchen wir seit 2015 Vorkommen des Baumschläfers und anderer Bilche in Salzburg. Das Projekt startete in der Gemeinde Faistenau, wo wir Nestboxen und -röhren montierten und regelmäßig im Sommer kontrollierten. Neben Nachweisen von Haselmäusen und Siebenschläfern, bot sich in diesen ersten Jahren den Mitgliedern der Plattform Säugetiere die Möglichkeit die Tiere in der Natur zu beobachten und sich mit wissenschaftlichen Methoden vertraut zu machen.  In den nächsten Jahren werden wir auf weiteren Flächen Kobel ausbringen, um mehr über die Verbreitung unserer Bilche zu erfahren. So gelang im August 2017 bereits Nachweise von Haselmäusen und Siebenschläfern im Pongau.

Projektpartner: Haus der Natur (Plattform Säugetiere)
Projektinformation: Baumschläfer in Salzburg

Der Goldene Scheckenfalter im Ennstal

Der Goldene Scheckenfalter (Euphydryas aurinia) hat in seinem europäischen Verbreitungsgebiet anhaltende Bestands- und Arealeinbußen erlitten. Heute ist er international durch die Fauna-Flora-Habitat Richtlinie (Anhang II) und die Berner Konvention (Anhang II) streng geschützt. Als Gefährdungsursache gilt vor allem der Verlust von geeigneten Feuchtwiesen und Mooren, welche sich infolge von Brachfallen, Melioration, Aufforstung und Nutzungsintensivierung (Grünlandumbruch, Entwässerung, Mineraldüngung) nicht mehr als Lebensräume eignen.

Auch in der Steiermark gilt der Goldene Scheckenfalter als stark gefährdet. Eines seiner letzten Vorkommen liegt im Ennstal auf einer Fläche des Naturschutzbundes. Eine Kartierung der Falter und Raupengespinste sowie eine Beurteilung der Lebensraumansprüche im Sommer 2017 ermöglichte eine Beurteilung des Erhaltungszustandes, sodass gezielte Maßnahmen gesetzt werden können.

Auftraggeber: Naturschutzbund Steiermark (Ennstal-Ausseerland)

Bilche und Wasserspitzmäuse im Nationalpark Gesäuse

Im Nationalpark Gesäuse wurden im Jahr 2012 mit der Haselmaus und dem Siebenschläfer die Vorkommen zweier Bilcharten dokumentiert. Die Auen entlang der Enns und die vegetationsreichen Ränder der Schuttkegel erwiesen sich dabei als potenzielle Lebensräume. Mit dem Projekt wollten wir an den Beispielen Haslau und Scheibenbauernschütt unter Verwendung von 20 Nestboxen und 80 Neströhren Aufschluss über die Bedeutung dieser Standorte für die beiden Arten geben. Während sich der Siebenschläfer unspezifisch gegenüber Umweltfaktoren zeigte, lagen die Neststandorte der Haselmaus vorwiegend in lichten Bereichen mit einer ausgeprägten Krautschicht und einer vergleichsweise geringen Deckung der Strauch- und Baumschicht. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass in geeigneten Lebensräumen im Nationalpark von einer durchschnittlichen bis hohen Populationsdichte des Siebenschläfers und von einer geringen Populationsdichte der Haselmaus auszugehen ist. Zusätzlich zur Untersuchung ausgewählter Flächen erfolgten Spurenkartierungen und die Bewertung des Johnsbachtals als potenziellem Verbreitungskorridor der Haselmaus. Hier zeigte sich, dass trotz teilweise starker Einschränkungen eine durchgehende Nutzung stattfindet.

Die Wasserspitzmaus ist aufgrund ihres Schutzstatus sowie der geringen Zahl aktueller Nachweise in der Region für den Nationalpark Gesäuse von besonderem Interesse. Infolge der Sichtbeobachtung eines Individuums der Gattung Neomys entlang des Johnsbachs im Jahr 2012 untersuchten wir etwaige Vorkommen. Zwischen Juli und August 2013 legten wir zur Erhebung potenzieller Standorte beköderte Losungstunnel am Ufer des Johnsbachs aus. Anschließend führten wir an Orten mit positiven Ergebnissen Lebendfänge mit Longworth- und Trip-Trap-Fallen durch. Nachweise der Wasserspitzmaus gelangen im, durch unterschiedliche Strömungsgeschwindigkeiten gekennzeichneten, beidseitig bewaldeten Unterlauf. Flussaufwärts konnte nur dort ein Vorkommen festgestellt werden, wo kleine Rinnsale und angespültes Gehölz Strukturvielfalt schaffen.

Auftraggeber: Nationalpark Gesäuse

Blatt, C. & Resch, S. (2013): Haselmäuse und Siebenschläfer im Nationalpark Gesäuse – Steiermark. Im Auftrag der Nationalpark Gesäuse GmbH. Salzburg. >PDF<

Blatt C. & Resch, S. (2013): Die Wasserspitzmaus und andere Kleinsäuger entlang des Johnsbachs (Nationalpark Gesäuse – Steiermark). Im Auftrag der Nationalpark Gesäuse GmbH. Salzburg. >PDF<

Bibermanagement und Bibermonitoring

Der Biber ist wieder zurück in Österreich. Ein für viele erfreuliches Ereignis, welches jedoch auch ein hohes Konfliktpotential birgt.

  • Salzburg: Seit 2014 kartieren wir im Rahmen des Projektes »Populationsentwicklung & Verbreitung des Bibers in Salzburg« vom Haus der Natur Biberreviere und stehen für Konfliktberatung und Projektbegleitung zur Verfügung.
  • Steiermark: In den letzten Jahren breitete sich der Biber von Oberösterreich entlang der Enns in der Obersteiermark aus. Bereits mehrere Spuren zeugen von seiner Anwesenheit im Ennstal. Hier ist es uns ein Anliegen von Beginn zu informieren und über Chancen und Herausforderungen seiner Rückkehr zu diskutieren. So bieten wir Exkursionen an, in welchen unter anderem Erdbaue, Biberrutschen und frische Fraßspuren bestaunt werden können. Der europäische Biber (Castor fiber) spielt auch im INTERREG Projekt „CAMARO-D – Transnationale Zusammenarbeit für Gewässerschutz und Schutz vor Hochwässern im Donauraum“ eine wesentliche Rolle. Die HBLFA Raumberg-Gumpenstein ist einer von 14 Projektpartner aus Österreich, Deutschland, Tschechien, Slowenien, Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Kroatien und Serbien. Gemeinsam mit apodemus - Privates Institut für Wildtierbiologie OG und Naturschutzbund Ennstal-Ausseerland sowie Experten aus Rumänien und Ungarn wird ein Handbuch zum Thema Biber erarbeitet. Ziel ist es, Konfliktpotentiale zwischen Naturschutz, Hochwasserschutz sowie Landwirtschaft zu minimieren und Lösungen für ein optimales Management anzubieten. Dabei stehen bewusstseinsbildende Maßnahmen für die Bevölkerung, Landnutzer und Entscheidungsträger sowie der Erfahrungsaustausch über das Thema Biberschutz und mögliche Instandhaltungsmaßnahmen für den Hochwasserschutz im Mittelpunkt.

Autraggeber/Partner: Naturschutzakademie, Haus der Natur, Berg- und Naturwacht Steiermark, HBLFA Raumberg-Gumpenstein

Amphibien & Reptilien

Der Rückgang von geeigneten Lebensräumen gefährdet Amphibien und Reptilien zunehmend. Neben der Durchführung von Kartierungen betreuen wir im Frühjahr Amphibienschutzzäune in der Steiermark (inkl. Untersuchungen zur langjährigen Populationsentwicklung von Amphibien im Triebener Moos).

Referenzen/Publikationen

Blatt, C. & Resch, S. (2017): Amphibien und Reptilien im Hartelsgraben. In: Schriften des Nationalparks Gesäuse 13: 185-189. Nationalpark Gesäuse GmbH, Admont.

Resch S., Resch C. & Krupitz W. (2019): Amphibien und Reptilien In: Flüsse der Alpen (Hrsg: Muhar S., Muhar A. Siegrist D., Egger G.); Haupt Verlag, Bern. Das Buch befindet sich noch in Vorbereitung und erscheint in deutsch und englisch: vorbestellen und weitere Informationen

Haselmaus und Fledermäuse auf den Trautenfelser Naturschutzflächen

Im Rahmen des ELER-Projekts „Habitatoptimierung“ des Naturschutzbundes Steiermark organisieren wir Fachtagungen zu den  Themen Braunkehlchen, Artenvielfalt und Neophyten, führen eine Bestandskontrolle des Goldenen Scheckenfalters durch und bewerten wir die Trautenfelser Naturschutzflächen als Lebensraum für Haselmaus und Fledermäuse. Um das Artenspektrum von Fledermäusen bestmöglich zu erfassen, wurde eine Kombination unterschiedlicher Methoden gewählt: Detektortransektkartierungen mit Rufaufzeichnung und -analyse am PC, Netzfänge an ausgewählten Standorten und Fledermausbretter für spaltenbewohnende Arten. Eine Bewertung der Fläche als Lebensraum für Fledermäuse und Vorschläge für den Erhalt und die Förderung der Arten soll bei künftigen Schutzbemühungen helfen.

Auftraggeber: Naturschutzbund Steiermark (Ennstal-Ausseerland)

Resch, S., Blatt, C. & Schmiedhofer, G. (2017): An der Enns - Lebensraum für seltene Wiesenbrüter und Kleinsäugetiere, Naturschutz-Brief, Mai: 10-11. >Online Ausgabe<

Resch, S. & Resch, C. (2018): Haselmäuse und Fledermäuse auf den Trautenfelser Naturschutzflächen und ihre Bedeutung. Da schau her, 3: 23-26. >PDF<

Broschüren und Fachbücher

  • Kleinsäuger in meinem Garten (2019 - Herausgeber: Abteilung Naturschutz Oberösterreich, PDF und Bestellung)
  • Seltene Kleinsäuger in Oberösterreich (2019 - Herausgeber: Abteilung Naturschutz Oberösterreich, PDF und Bestellung)
  • Die heimischen Kleinsäuger (2016 - Herausgeber: Abteilung Naturschutz Salzburg, PDF und Bestellungen)
  • Kleinsäugerpräparation - Anfertigung von Flachbalg und Schädel (2018 - Herausgeber: apodemus OG) Direkt per E-Mail bestellen, Zur Buchvorschau
  • Flüsse der Alpen mit den Kapitel Amphibien und Reptilien und Säugetiere (2019 -  Herausgeber: Muhar S., Muhar A. Siegrist D., Egger G.). Das Buch befindet sich noch in Vorbereitung und erscheint in Deutsch und Englisch: bestellen und weitere Informationen
  • Atlas der Säugetiere Oberösterreichs (2020 - Herausgeber: Biologiezentrum Linz, in Arbeit)
  • Rote Liste der Säugetiere Oberösterreichs (2020 - Herausgeber: Naturschutzabteilung Oberösterreich, in Arbeit)

Geführte Naturexkursionen, Workshops und Vorträge

Sie haben Interesse an einem Vortrag oder Workshop zum Thema Kleinsäuger? Kontaktieren Sie uns für eine unverbindliche Anfrage: Kontakt

Beispiele für geführte Naturexkursionen, Workshops und Vorträge

  • Die Haselmaus: Einblicke in die Welt eines kleinen Säugetiers (Exkursion)
  • Spitzmäuse kennenlernen und bestimmen (Vortrag und Workshop)
  • Biber-Exkursionen: Regelmäßige Führungen für Erwachsene und Schulgruppen
  • Fledermäuse: Jäger der Nacht (Vortrag und Exkursion)
  • Im Reich von Schneemaus und Murmeltier (Exkursion)
  • Methoden der Kleinsäugerforschung (Workshop)
  • Fachvorträge: Von Mäusen, Bilchen & Co: Lebensweise und Lebensräume von Kleinsäugern, Die Bilche Österreichs: Verstecktes Leben in unseren Wäldern, Die Waldmaus: Ein häufig unterschätzter Kleinsäuger, Kleinsäugerforschung und Artenschutz: Möglichkeiten und Grenzen sowie weitere Themen
  • Fortbildung für Lehrer: Einführung in die Biologie von Kleinsäugern sowie Workshops zur Vermittlung des Themas im Unterricht

Partner

Wissenschaftliche Leitung und Betreuung

Tagungsorganisation

In Zusammenarbeit mit unseren Partnern organisieren (Auswahl und Absprache mit den Referenten, Gestaltung von Einladungen und Pressearbeit, Fotodokumentation) und betreuen wir Tagungen.

  • Neophyten als invasive Arten (Informationsveranstaltung des Naturschutzbundes Ennstal-Ausseerland am 6. September 2018, Programm, Rückblick)
  • Artenvielfalt auf den Naturschutzbundflächen (Tagung des Naturschutzbundes Ennstal-Ausseerland am 9. Mai 2018, Programm, Rückblick)
  • Das Braunkehlchen im Steirischen Ennstal (Tagung des Naturschutzbundes Ennstal-Ausseerland am 31. Mai 2017, Programm, Rückblick)

GeoMaus und kleinsaeuger.at

Mit der Webseite kleinsauger.at möchten wir Informationen über Kleinsäuger in Österreich, Deutschland und der Schweiz zur Verfügung stellen. Zusammen mit dem Projekt »GeoMaus« sind Besucher eingeladen ihre Beobachtungen zu melden. Als Hilfe dienen

Die Meldung erfolgt mit einem Formular, in welchem die benötigten Daten wie Tierart, Fundort, Datum und Foto (optional) übermittelt werden können. Die Nachweise werden in einer eigenen Fundmeldekarte aufbereitet und dargestellt.

GeoMaus ist Partner von Österreich forscht (GeoMaus auf Österreich forscht)

Blatt, C. & Resch, S. (2016). The scientific value of small mammal observation reports – The project GeoMaus.>PDF<

Belegserien und Ganzkörperpräparate für Museen

Atlas der Verbreitung der Säugetiere Oberösterreichs

Die Abteilung Wirbeltiere am Biologiezentrum des Oberösterreichischen Landesmuseums arbeitet in Kooperation mit der Naturschutzabteilung an der Erhebung von Verbreitungsdaten aller heimischen Säugetierarten. Der Erfassungszeitraum ist auf vier Jahre ausgelegt (2016–2019). Anschließend werden die aktuellen Verbreitungskarten in das Manuskript des Verbreitungsatlanten eingefügt und die Situation in Oberösterreich bewertet. Daraus wird auch eine „Rote Liste der Säugetiere Oberösterreichs“ resultieren. Der „Atlas der Verbreitung der Säugetiere Oberösterreichs“ erscheint voraussichtlich im Herbst 2020.
Wir freuen uns, dieses Projekt unterstützen zu dürfen! Neben der Präparation von Spitzmäusen und Mäusen verfassen wir Artikel über Kleinsäugerarten für das Buch und informieren in Vorträgen über kleine Säugetiere.

Auftraggeber: Biologiezentrum Linz

Weitere Arbeiten für Museen:

  • Belegserien (Bälge und Schädel) und PEG-Ganzkörperpräparate für das Haus der Natur
  • PEG-Ganzkörperpräparate von Kleinsäugern und Fledermäusen für das Jagdmuseum Mariazell

Gewöllauswertung Habichtskauz

Die Habichtskauz-Wiederansiedlung wird von einem Forscherteam rund um den Ornithologen Richard Zink am Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie der Vetmed Uni Vienna geleitet. Die Auswahl der Freilassungsorte fiel auf die Schutzgebiete „Biosphärenpark Wienerwald“ und „Wildnisgebiet Dürrenstein“. Bisherige Untersuchungen konzentrieren sich vor allem auf Brutbiologie, Nahrungsspektrum und Raumnutzung der Eulen.
Im Rahmen des Projekts untersuchen wir die Gewölle (Speiballen der ausgewürgten, unverdaulichen Nahrungsreste wie z.B. Knochen von Mäusen) des Habichtskauzes. Auf dieser Weise gewinnen wir sowohl Einblicke in die Ernährung der Eule, als auch Informationen zur Verbreitung kleiner Säugetiere.

Auftraggeber: Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie der Veterinärmedizinischen Universität Wien
Projektinfo: habichtskauz.at

Fachbuch Kleinsäugerpräparation

Cover Kleinsäugerpräparation Resch

Die bebilderte Schritt für Schritt-Anleitung "Kleinsäugerpräparation - Anfertigung von Flachbalg und Schädel" bietet in der überarbeiteten 2. Auflage eine Hilfestellung bei der Herstellung von wissenschaftlichen Beleg- und Anschauungsmaterial für alle Naturinteressierten. Die so hergestellten Flachbälge sind besonders für kleine Säugetiere (Echte Mäuse, Wühlmäuse, Bilche und Spitzmäuse) und deren Sammlung in Serie geeignet, insbesondere wenn die Anfertigung von Ganzkörperpräparaten zu zeitaufwändig oder kostenintensiv ist.

Das Buch ist ab sofort bei apodemus erhältlich! Direkt per E-Mail bestellen.

Softcover, A5, 30 Seiten, durchgehend Farbfotos
Preis: 15 € inkl. MwSt.

Inhalt und Buchvorschau: Kleinsäugerpräparation - Anfertigung von Flachbalg und Schädel

Publikationen

Resch, C. & Resch, S. (2020): Feldgehölzstreifen für einen gefährdeten Kleinsäuger im Alpenvorland – Die Haselmaus (Muscardinus avellanarius). ÖKO L 42: 14-16.>PDF<

Resch, S. & Resch, C. (2019): Neue Nachweise der schwer erfassbaren Waldbirkenmaus (Sicista betulina PALLAS, 1779) mit Wildtierkameras im Nationalpark Gesäuse. Joannea Zoologie 17: 11–23. >PDF<

Resch, C. & Resch, S. (2019): Der Europäische Biber (Castor fiber Linnaeus, 1758) im steirischen Ennstal. Joannea Zoologie 17: 5–10. >PDF<

Resch, S., Resch, C. & Weinberger, I. (2019): Mammals - Shy masters of Adaption. In: Rivers of the Alps - Diversity in nature and Culture. Hrsg: S. Muhar, A. Muhar, G. Egger & D. Siegrist. Bern, Haupt Verlag: 174–177.

Resch, C., Resch, S. & Krupitz, W. (2019): Amphibians and Reptiles - Floodplain inhabitants far from the current. In: Rivers of the Alps - Diversity in Nature and Culture. Hrsg: S. Muhar, A. Muhar, G. Egger & D. Siegrist. Bern, Haupt Verlag: 170–173.

Resch, S. & Resch, C. (2019): Die Birkenmaus (Sicista betulina) im Nationalpark Gesäuse. Im Auftrag der Nationalpark Gesäuse GmbH, Steiermark. >PDF<

Resch, S. & Resch C. (2019): Kleinsäuger in meinem Garten.  Land Oberösterreich Abteilung Naturschutz. Linz. >PDF<

Resch, S. & Resch C. (2019): Seltene Kleinsäuger in Oberösterreich.  Land Oberösterreich Abteilung Naturschutz. Linz. >PDF<

Resch, S., Resch, C. & Teubl, L. (2019): Bilche (Gliridae) am Rannberg im Salzkammergut (Salzburg/Österreich). Mitteilungen Haus der Natur 25: 137–144. >PDF<

Resch, C. & Resch, S. (2018): Kleinsäuger in unseren Wäldern. Steirische Aufsichtsjäger (16): 6–8.

Resch, S. & Resch, C. (2018): Überall Mäuse? Zur Situation von Kleinsäugern in Österreich. Natur & Land (4): 22–26.

Resch, S. & Resch, C. (2018): Haselmäuse und Fledermäuse auf den Trautenfelser Naturschutzflächen und ihre Bedeutung. Da schau her, 3: 23–26. >PDF<

Resch, S. & Blatt, C. (2018): Tier des Jahres 2018: Der Igel. Jagd in Tirol, Mai 2018: 16–21. >PDF<

Resch, S. & Blatt, C. (2017): Assessing small mammal community diversity with minimally invasive field methods – examples from the Nationalpark Gesäuse (Austria). Conference Volume: 6th Symposium for Research in Protected Areas 2017, Salzburg. >PDF<

Resch, S. & Blatt, C. (2017): Kleinsäugerpräparation – Anfertigung von Flachbalg und Schädel. apodemus OG, Haus im Ennstal.

Blatt, C.; Resch, S.; Jerabek, M.; Krupitz, W.; Lechner, Th.; Lechner, W.; Liegl, A.; Rudolph, B.U. & Rieder, W. (2017): Faunistische Untersuchungen auf der Reiteralm (Österreich, Deutschland) 2016: Säugetiere, Amphibien, Reptilien. Mitteilungen Haus der Natur 24: 37–52. >PDF<

Resch, S. & Blatt, C. (2017): Die Birkenmaus (Sicista betulina) im Mühlviertel - Erstnachweis im Leonfelder Hochland. ÖKO-L 39/1: 11–12. >PDF<

Blatt, C. & Resch, S. (2017): Die heimischen Kleinsäuger. Reihe: Artenvielfalt ist Lebensqualität. Land Salzburg Abteilung Naturschutz. Salzburg. >PDF<

Resch, S. & Blatt, C. (2017): Kleinsäuger im Hartelsgraben. In: Schriften des Nationalparks Gesäuse 13: 183-185. Nationalpark Gesäuse GmbH, Admont.

Blatt, C. & Resch, S. (2017): Amphibien und Reptilien im Hartelsgraben. In: Schriften des Nationalparks Gesäuse 13: 185-189. Nationalpark Gesäuse GmbH, Admont.

Blatt, C. & Resch, S. (2017): Bilche – Verstecktes Leben im Nationalpark. Vielfalt Natur 33: 4–5. >PDF<

Resch, S., Blatt, C. & Schmiedhofer, G. (2017): An der Enns - Lebensraum für seltene Wiesenbrüter und Kleinsäugetiere, Naturschutz-Brief, Mai: 10–11. >Online Ausgabe<

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Resch, S. (2013): Untersuchungen zur Arborealität von Rötelmäusen Myodes glareolus, Waldmäusen Apodemus sylvaticus und Gelbhalsmäusen Apodemus flavicollis in Niedermoorstrukturen. Dissertation an der Paris-Lodron-Universität Salzburg, Salzburg.

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Schöberl F., C. Blatt, V. Gfrerer, S. Langmaier, M. Walkner & Patzner, R. A. (2013): Die Hydromorphologie der Fließgewässer in der Gemeinde Neumarkt (Salzburg). Sauteria 20: 85–96.

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Blatt, C. (2009): Steuernde Umweltparameter der Habitatnutzung von Wühlmäusen (Arvicolina) im Naturwald und auf Flächen mit Holzeinschlag - Am Beispiel der Rötelmaus (Myodes glareolus), Erdmaus (Microtus agrestis) und Kurzohrmaus (M. subterraneus). Masterarbeit an der Paris-Lodron-Universität Salzburg, Salzburg.

Resch, S. (2009): Ein Vergleich von Flächennutzung, Abundanzen und Anpassungen heimischer Spitzmausarten (Soricidae) an ökologische Faktoren einer Windwurfzone am Beispiel des Nationalparks Bayerischer Wald. Masterarbeit an der Paris-Lodron-Universität Salzburg, Salzburg.

Blatt, C. (2008): Analyse des Raumverhaltens mittels Snow-Tracking - Am Beispiel der Räuber-Beute-Beziehung zwischen Luchs, Reh und Rothirsch im Nationalpark Bayerischer Wald. Masterarbeit an der Paris-Lodron-Universität Salzburg, Salzburg.

Referenzen

Die Birkenmaus (Sicista betulina) im Nationalpark Gesäuse: Kartierung mit Wildtierkameras (2019, Auftraggeber: Nationalpark Gesäuse GmbH)

Die Birkenmaus (Sicista betulina) in Vorarlberg: Habitatmodell | Kartierung | Öffentlichkeitsarbeit (2019-2020, Auftraggeber: inatura Erlebnis Naturschau GmbH)

Die Birkenmaus (Sicista betulina) und Haselmaus (Muscardinus avellanarius) im Hundsfeldmoor (2018, Auftraggeber: Land Salzburg)

Projektmitarbeit (Kleinsäuger) Rote Liste der Säugetiere Oberösterreichs (2018-2020, Auftraggeber: Land Oberösterreich)

Präparation von PEG-Standpräparaten Kleinsäuger und Fledermäuse für das Natur & Jagdmuseum Mariazell (2018 - 2019 Auftraggeber: Tierpräparationen Loretter für Mariazeller Heimathaus)

Fachexperte von Citizen Science Projekte für die Bestimmung von Säugetieren (naturbeobachtung.at: seit 2018–laufend) und Kleinsäuger (roadkill.at: seit 2019–laufend)

Projektmitarbeit (Kleinsäuger) Die Säugetiere Oberösterreichs erleben und erheben (2017-2020, Auftraggeber: Naturschutzbund Österreich für das Land Oberösterreich)

Die Haselmaus und andere Kleinsäuger auf den Trautenfelser Naturschutzflächen mit Exkursionen für Naturinteressierte (2017–laufend, Auftraggeber Kartierung: Naturschutzbund Steiermark, Auftraggeber Exkursionen: Naturpark Akademie Steiermark)

Projektmitarbeit (Biber) CAMARO-D: Transnationale Management-Erfahrungen hinsichtlich Landnutzungseinflüssen auf das Wasserregime im Donauraum (2017–2019, Auftraggeber: HBLFA Raumberg-Gumpenstein für die Projektleitung Österreichische Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft)

Geführte Exkursionen zum Thema Biber und Fledermäuse im Naturpark Sölktäler (2017 – laufend, Auftraggeber: Naturpark Akademie Steiermark, Naturpark Sölktäler)

Kleinsäugerkartierung im Tiergarten Schönbrunn (2017, Auftraggeber: Tiergarten Schönbrunn)

Zoologische Präparation von Kleinsäugern für die Belegsammlung und Ausstellung des Biologiezentrums Linz (2017–laufend, Auftraggeber: Biologiezentrum Linz)

Bildungsmultiplikatoren der Berg- & Naturwacht Steiermark zum Thema „Tiere“ (2017–2020, Auftraggeber: Berg- und Naturwacht Steiermark)

Projektmitarbeit ELER-Artenschutzprojekt des Naturschutzbundes Steiermark mit Pressearbeit und Organisation der Tagungen „Das Braunkehlchen im Steierischen Ennstal“, Artenvielfalt auf den Naturschutzbundflächen im Ennstal und Ausseerland“ und „Neophyten als invasive Arten“ sowie Kartierungen des Goldenen Scheckenfalters, Haselmaus und Fledermäuse (2017–2018, Auftraggeber Tagungen: Naturpark Akademie Steiermark, Auftraggeber Tagungen und Kartierungen: Naturschutzbund Steiermark)

Mitautoren (Säugetiere, Neozoen, Amphibien und Reptilien) Buch: Die Flüsse der Alpen (Arbeitstitel) (2017–2018, Projektmanagement: Institut für Hydrobiologie und Gewässermanagement der Universität für Bodenkultur)

Betreuung von Seminaren der Naturpark Akademie Steiermark (2017 – laufend, Auftraggeber: Naturpark Akademie Steiermark)

Organisation von Schutzgebietsbegehungen der Berg- und Naturwacht Steiermark inkl. Betreuung und tlw. Durchführung von Exkursionen als Referent im Ennstal, Ausseerland und Paltental (2017–2018, Auftraggeber: Berg- und Naturwacht Steiermark und Naturpark Akademie Steiermark)

Projektmitarbeit Bibermanagement für das Bundesland Steiermark der Berg- und Naturwacht Steiermark und des Landes Steiermark (2017–2019, Projektmanagement: ÖkoTeam)

Gewässeraufsicht in der Expositur Gröbming (2017–laufend, Auftraggeber: Land Steiermark/Berg- und Naturwacht Steiermark)

Artenschutzprojekt Kleinsäuger Oberösterreich mit Fokus auf geschützten und gefährdeten Arten: Baumschläfer, Haselmaus, Siebenschläfer, Birkenmaus und Zwergmaus (Jahre 2016–2019, Auftraggeber Land Oberösterreich)

Projektmitarbeit Atlas der Verbreitung der Säugetiere Oberösterreichs mit Kleinsäuger-Artbeschreibungen, Habitatmodellen ausgewählter Arten, begleitenden Vorträgen und Workshops (Jahre 2016–2020, Auftraggeber: Biologiezentrum Linz)

Projektmitarbeit (Auswertung der Gewölle) Habichtskauz-Wiederansiedlung (2016–2017, Auftraggeber: Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie der Vetmeduni Vienna)

Zoologische Präparation von Kleinsäugern und Marderartigen für die Belegsammlung und Ausstellung des Hauses der Natur Salzburg (2017, Auftraggeber: Haus der Natur, Salzburg)

Projektmitarbeit (Kleinsäuger auf ausgewählten Almflächen) LEADER-Projekt Naturraum Almen Salzkammergut: Verbreitung ausgewählter Artengruppen, Öffentlichkeitsarbeit, Themenwege (2017, Auftraggeber: Artenreich OG für Naturschutzbund Oberösterreich)

GeoMaus (2015-laufend) Online Fundmeldung von Kleinsäugern in Österreich, Deutschland und der Schweiz

Der Baumschläfer und andere Bilche in Salzburg (2015–laufend, Projektpartner Haus der Natur)

Kleinsäugerbroschüre „Artenvielfalt ist Lebensqualität – Die heimischen Kleinsäuger im Land Salzburg“ (2015, Auftraggeber Land Salzburg)

Projektmitarbeit Populationsentwicklung und Verbreitung des Bibers in Salzburg (2014 – laufend, Auftraggeber: Haus der Natur)

Geschützte Kleinsäuger im Bundesland Salzburg mit Fokus auf geschützten und gefährdeten Arten: Baumschläfer, Haselmaus, Siebenschläfer, Birkenmaus und Zwergmaus (2013–2014, Auftraggeber Land Salzburg)

Haselmäuse und Siebenschläfer im Nationalpark Gesäuse (2013, Auftraggeber: Nationalpark Gesäuse)

Wasserspitzmäuse und andere Kleinsäuger im Nationalpark Gesäuse (2013, Auftraggeber: Nationalpark Gesäuse)

Kleinsäuger im Nationalpark Gesäuse (2012, Auftraggeber: Nationalpark Gesäuse)

KLEINSAEUGER.AT (2011-laufend): Internethandbuch über Kleinsäugerarten im mitteleuropäischen Raum: Körpermerkmale, Ökologie und Verbreitung

Populationsbiologie und Habitatnutzung der Haselmaus (Jahre 2011–2018, Auftraggeber Land Steiermark, Projektpartner Universität Salzburg, Naturschutzbund Steiermark)

References

The Northern Birch Mouse (Sicista betulina) in the Gesäuse National Park/Austria: a mapping study with wildlife cameras (2019, client: Nationalpark Gesäuse GmbH)

The Northern Birch Mouse (Sicista betulina) in Vorarlberg/Austria: habitat model | mapping | public awareness campaign (2019-2020, client: inatura Erlebnis Naturschau GmbH)

Northern birch mouse (Sicista betulina) and Hazel Dormouse (Muscardinus avellanarius) in the Hundsfeldmoor/Salzburg/Austria (2018, client: Provincial government of Salzburg)

Project collaboration (small mammals): Red List of Mammals of Upper Austria (2018-2020, client: Provincial government of Oberösterreich)

Preparation of PEG mounts of small mammals and bats for the Nature & Hunting Museum Mariazell (2018, 2019, client: Loretter Taxidermy for the Mariazeller Heimathaus)

Experts in Citizen Science projects:  Determination of mammals on finding report photos (naturbeobachtung.at: ongoing since 2018; roadkill.at: ongoing since 2019)

Project collaboration (small mammals): Experiencing and collecting the mammals of Upper Austria (2017-2020, client: Naturschutzbund Österreich for the Provincial government of Oberösterreich)

Hazel Dormice (Muscardinus avellanarius) and other small mammals on the nature conservation area Trautenfels; with excursions for those interested in nature (ongoing since 2017, clients: Naturschutzbund Steiermark, Styrian Nature Park Academy)

Project collaboration (Eurasian Beaver Castor fiber) CAMARO-D: Cooperating towards Advanced Management Routines for land use impacts on the water regime in the Danube river basin (2017-2019, client: HBLFA Raumberg-Gumpenstein,  Austrian Federal Ministry of Agriculture, Forestry, Environment and Water Management)

Guided excursions on the subject of Eurasian beaver Castor fiber and bats  in the Sölktäler Nature Park (ongoing since 2017, client: Nature Park Academy Styria, Nature Park Sölktäler)

Small mammal mapping in the Schönbrunn Zoo/Austria. Live trapping and wildlife cameras (2017, client: Schönbrunn Zoo)

Zoological Preparation of small mammals for the specimen collection and exhibition of the Biology Centre Linz (ongoing since 2017, client: Biology Centre Linz)

Speakers of the Berg- & Naturwacht Steiermark on the topic "Mammals" (2017–2020, client: Berg- und Naturwacht Steiermark)

Project cooperation: EAFRD species protection project of the Styrian Nature Conservation Association, PR and organisation of the conferences "The Brownthroat in the Styrian Ennstal", "Biodiversity on the Nature Conservation Association areas in the Ennstal and Ausseerland" and "Neophytes as invasive species" as well as mapping of the golden butterfly, hazel dormouse and bats (2017-2018, clients: Nature Park Academy Styria, Naturschutzbund Steiermark)

Co-authorship (mammals, neozoa, amphibians and reptiles): "Rivers of the Alps" (hauptverlag.com, 2017-2018, project management: Institute of Hydrobiology and Water Management, University of Natural Resources and Applied Life Sciences, Vienna)

Supervision of seminars of the Nature Park Academy Styria (ongoing since 2017, client: Nature Park Academy Styria)

Organisation of protected area inspections of the Berg- und Naturwacht Steiermark incl. supervision of excursions in the Ennstal, Ausseerland and Paltental (2017-2018, client: Berg- und Naturwacht Steiermark and Nature Park Academy Styria)

Project collaboration: Eurasian beaver (Castor fiber) management in the province of Styria,  Berg- und Naturwacht Steiermark and the federal government of Styria (2017-2019, project management: ÖkoTeam)

Surface water supervision in Gröbming/Styria/Austria (ongoing since 2017, commissioned by: Provincial government of Styria/Berg- und Naturwacht Steiermark)

Wildlife conservation project: Small mammals in Upper Austria with focus on protected and endangered species: Forest dormouse (Dryomys nitedula), Hazel Dormouse (Muscardinus avellanarius), Northern Birch Mouse (Sicista betulina), Eurasian Harvest Mouse (Micromys minutus) (years 2016–2019, client: Provincial government of Upper Austria)

Co-Authorship: "Distribution of Mammals in Upper Austria" with descriptions of small mammal species, habitat models of selected species, accompanying lectures and workshops (years 2016–2020, client: Biologiezentrum Linz)

Project collaboration (analysis of small-mammal remains in pellets): Reintroduction of the Ural Owl (Strix uralensis) (2016-2017, client: Research Institute for Wildlife Science and Ecology, Vetmeduni Vienna)

Zoological preparation of small mammals and mustelids for the specimen collection and exhibition of the Haus der Natur Salzburg (2017, client: Haus der Natur Salzburg)

Project collaboration (small mammals on selected alpine pastures): LEADER-project "Naturraum Almen Salzkammergut: dissemination of selected species groups, public awareness campaign, theme trails" (2017, client: Artenreich OG, Naturschutzbund Oberösterreich)

GeoMaus (ongoing since 2015): Database for online small mammal observation reports, covering Austria, Germany and Switzerland.

The forest dormouse (Dryomys nitedula) and other gliridae Salzburg. Mapping with nestboxes and wildlife cams (ongoing since 2015, in cooperation with Haus der Natur Salzburg)

Small Mammal Brochure "Biodiversity is Quality-of-Life - The local small-mammal fauna in the province of Salzburg" (2015, client:  federal government of Salzburg)

Project collaboration: Population development and distribution of the eurasian beaver (Castor fiber) in Salzburg (ongoing since 2014, client: Haus der Natur Salzburg, federal government of Salzburg)

Small mammals in the province of Salzburg with a focus on protected and endangered species: Forest dormouse (Dryomys nitedula), Hazel Dormouse (Muscardinus avellanarius), Northern Birch Mouse (Sicista betulina), Eurasian Harvest Mouse (Micromys minutus) (2013–2014, client:  federal government of Salzburg)

Hazel dormice (Muscardinus avellanarius) and edible dormice (Glis glis) in the Gesäuse National Park (2013, client: Nationalpark Gesäuse GmbH)

Water shrews (Neomys fodiens) and other small mammals in the Gesäuse National Park (2013, client: Nationalpark Gesäuse GmbH)

KLEINSAEUGER.AT (ongoing since 2011): Internet handbook on small mammal species in Central Europe: body characteristics, ecology and distribution. www.kleinsaeuger.at

Population biology and habitat use of the hazel dormouse (Muscardinus avellanarius) (years 2011–2018, client: federal government of Styria, in cooperation with University of Salzburg, Naturschutzbund Steiermark)