Projektauswahl und Referenzliste

Artenschutzprojekt Kleinsäuger Oberösterreich

In Oberösterreich ist über die Verbreitung vieler Kleinsäugerarten bisher wenig bekannt. Dies liegt unter anderem an der geringen Körpergröße der Tiere, der überwiegenden Nachtaktivität und deren Vorkommen in oft schwierig zugänglichen Lebensräumen. In einer Kleinsäugeruntersuchung (2016-2019) wollen wir die Datengrundlage über kleine Säugetierarten verbessern. Neben den nach der FFH-Richtlinie (Anhang IV) geschützten Arten Haselmaus (Muscardinus avellanarius), Baumschläfer (Dryomys nitedula) und Birkenmaus (Sicista betulina) stehen gefährdete Arten wie die Zwergmaus (Micromys minutus) und die Alpenspitzmaus (Sorex alpinus) im Mittelpunkt unserer Untersuchung. Mit den Ergebnissen wird ein Überblick über den Erhaltungszustand (Verbreitung, Population, Habitat und Zukunftsaussichten) der einzelnen Arten gegeben. Die gewonnen Daten werden zudem eine Grundlage für den Säugetieratlas Oberösterreichs und die Rote Liste gefährdeter Säugetierarten Oberösterreichs sein.

Auftraggeber: Land Oberösterreich

Resch, S. & Blatt, C. (2017): Die Birkenmaus (Sicista betulina) im Mühlviertel - Erstnachweis im Leonfelder Hochland. ÖKO-L 39/1: 11-12.>PDF<

Blatt, C. & Resch, S. (2017): Bilche – Verstecktes Leben im Nationalpark. Vielfalt Natur 33: 4-5. >PDF<

 

Seminare und Exkursionen

In Zusammenarbeit mit unseren Partnern organisieren (Auswahl und Absprache mit den Referenten, Gestaltung von Einladungen und Pressearbeit), betreuen und veranstalten selbst Seminare und Exkursionen für die Naturpark Akademie, den Naturschutzbund, den Naturpark Sölktäler, die Berg- und Naturwacht und das Biologiezentrum Linz.

Seminare und Exkursionen (Auswahl)

  • Neophyten als invasive Arten (Informationsveranstaltung des Naturschutzbundes Ennstal-Ausseerland am 6. September 2018, Programm, Rückblick)
  • Artenvielfalt auf den Naturschutzbundflächen (Tagung des Naturschutzbundes Ennstal-Ausseerland am 9. Mai 2018, Programm, Rückblick)
  • Das Braunkehlchen im Steirischen Ennstal (Tagung des Naturschutzbundes Ennstal-Ausseerland am 31. Mai 2017, Programm, Rückblick)
  • Schutzgebietsbegehungen der Berg- und Naturwacht Steiermark (u.a Kaibling Alm, Oppenberger Moos, Friesacher Au, Bodensee, Wildalpener Salzatal)
  • Bildungsmultiplikatoren zum Thema "Tiere" im Rahmen der Berg- und Naturwacht Ausbildungsoffensive für Berg- und Naturwächter in der Steiermark (Projektinformation)
  • Die Welt der Mäuse - Naturpark Sölktäler (laufend)
  • Der Biber im Ennstal - Naturpark Sölktäler (Programm, Rückblick) - Exkursion 2018: 17. November
  • Fledermäuse: Jäger der Nacht - Naturpark Sölktäler (Programm) - Exkursion 2018: 29. Juni
  • Die Haselmaus: Einblicke in die Welt eines kleinen Säugetiers - Naturpark Akademie Steiermark (Programm), - Exkursion 2018: 18. August
  • Vorträge und Workshop im Biologiezentrum Linz: Die Waldmaus - ein häufig unterschätzter Kleinsäuger, Von Mäusen, Bilchen & Co - Lebensweise und Lebensräume von Kleinsäugern in Oberösterreich, Kleinsäuger-Workshop

Populationsbiologie und Habitatnutzung der Haselmaus

Bereits seit dem Jahr 2011 führen wir im Triebener Moos (Steiermark) Untersuchungen über die Populationsentwicklung, Lebensraumnutzung und Mobilität der Haselmaus durch. In den ersten Jahren beschäftigten wir uns in Zusammenarbeit mit der Universität Salzburg und dem Naturschutzbund Steiermark mit der Populationsbiologie und der Habitatnutzung in den verschiedenen Lebensräumen (Auwald, Bruchwald und Gebüsch). Dafür montierten wir Haarhaftröhren sowie Nestboxen und –röhren, welche wir monatlich auf ihren Besatz kontrollieren. Im Auftrag des Landes Steiermark wurde im Jahr 2015 das Projekt erweitert, sodass wir seit 2015 auch Fragestellungen zur Mobilität (Markierung der Tiere, Fotofallen an Haselmausbrücken) untersuchen und mittels Dataloggern erste Hinweise zum Einfluss veränderter klimatischer Bedingungen auf die Fortpflanzung erhalten.

Auftraggeber: Land Steiermark
Projektpartner und Förderer: Universität Salzburg und Naturschutzbund Steiermark

Resch, S., Blatt, C. & Slotta-Bachmayr, L. (2015): Populationsdichte und Habitatnutzung der Haselmaus Muscardinus avellanarius in einem Niedermoor. Joannea Zoologie,4: 5-23. >PDF<

Resch, S. & Blatt, C. (2012) Haselmäuse. Natur und Land, 2: 40–43. >PDF<

Blatt, C., Resch, S. & Slotta-Bachmayr, L. (2015): Die Kleinsäugergemeinschaften in den Lebensräumen eines Niedermoores am Beispiel des Triebener Mooses (Steiermark, Österreich). Joannea Zoologie: 25-36. >PDF<

Der Goldene Scheckenfalter im Ennstal

Der Goldene Scheckenfalter (Euphydryas aurinia) hat in seinem europäischen Verbreitungsgebiet anhaltende Bestands- und Arealeinbußen erlitten. Heute ist er international durch die Fauna-Flora-Habitat Richtlinie (Anhang II) und die Berner Konvention (Anhang II) streng geschützt. Als Gefährdungsursache gilt vor allem der Verlust von geeigneten Feuchtwiesen und Mooren, welche sich infolge von Brachfallen, Melioration, Aufforstung und Nutzungsintensivierung (Grünlandumbruch, Entwässerung, Mineraldüngung) nicht mehr als Lebensräume eignen.

Auch in der Steiermark gilt der Goldene Scheckenfalter als stark gefährdet. Eines seiner letzten Vorkommen liegt im Ennstal auf einer Fläche des Naturschutzbundes. Eine Kartierung der Falter und Raupengespinste sowie eine Beurteilung der Lebensraumansprüche im Sommer 2017 ermöglichte eine Beurteilung des Erhaltungszustandes, sodass gezielte Maßnahmen gesetzt werden können.

Auftraggeber: Naturschutzbund Steiermark (Ennstal-Ausseerland)

Der Baumschläfer und andere Bilche in Salzburg

In Zusammenarbeit mit dem Haus der Natur (Plattform Säugetiere) untersuchen wir seit 2015 Vorkommen des Baumschläfers und anderer Bilche in Salzburg. Das Projekt startete in der Gemeinde Faistenau, wo wir Nestboxen und -röhren montierten und regelmäßig im Sommer kontrollierten. Neben Nachweisen von Haselmäusen und Siebenschläfern, bot sich in diesen ersten Jahren den Mitgliedern der Plattform Säugetiere die Möglichkeit die Tiere in der Natur zu beobachten und sich mit wissenschaftlichen Methoden vertraut zu machen.  In den nächsten Jahren werden wir auf weiteren Flächen Kobel ausbringen, um mehr über die Verbreitung unserer Bilche zu erfahren. So gelang im August 2017 bereits Nachweise von Haselmäusen und Siebenschläfern im Pongau.

Projektpartner: Haus der Natur (Plattform Säugetiere)
Projektinformation: Baumschläfer in Salzburg

Artenschutzprojekt Kleinsäuger Salzburg

In den Jahren 2013 und 2014 führten wir im Bundesland Salzburg eine Kleinsäugeruntersuchung in Mischwäldern, Feuchtgebieten und im alpinen Raum durch. Die Ergebnisse flossen in die Bewertung des Erhaltungszustands (FFH-Richtlinie Artikel 17) der Arten ein und bilden eine Grundlage für künftige Artenschutzprojekte.

  • Bilche in Salzburgs Mischwäldern: Im Vordergrund stand die Erfassung der nach der FFH-Richtlinie (Anhang IV) geschützten Arten Baumschläfer und Haselmaus sowie der in der Roten Liste Österreichs als potenziell gefährdet eingestuften Arten Gartenschläfer und Siebenschläfer.
  • Kleinsäuger in Salzburgs Feuchtgebieten: Dieses Modul beschäftigte sich vorwiegend mit der Erfassung der nach FFH-Richtlinie (Anhang IV) international geschützten Haselmaus. Zudem wurden neue Daten zur Verbreitung der in den Roten Listen Österreichs als potenziell gefährdet eingestuften Arten Zwergmaus und Wasserspitzmaus erhoben.
  • Kleinsäuger im alpinen Raum: Der Fokus des Moduls lag mit Standortwahl und Methodik auf der Erfassung der nach der FFH-Richtlinie (Anhang IV) international geschützten Birkenmaus. Zudem wurde die Zusammensetzung der Kleinsäugergemeinschaft in unterschiedlichen alpinen Lebensräumen, sowie die Habitatnutzung der einzelnen Arten untersucht.

Neben einem abschließenden Bericht und Publikationen gestalteten (Detail-Konzepterstellung inkl. Texte) wir eine Broschüre (28 Seiten) als Lehr- und Informationsmaterial für Schulen, Exkursionsgruppen, Grundbesitzer und Naturinteressierte. Sie ist kostenfrei als PDF in der Kategorie Tier- und Pflanzenschutz erhältlich und kann auch in gedruckter Form direkt bei der Naturschutzabteilung bezogen werden

Auftraggeber: Land Salzburg

Blatt, C. & Resch, S. (2015): Erfassung geschützter Kleinsäugerarten in Salzburgs Feuchtgebieten, Mitteilungen des Hauses der Natur, 22: 103–111. >PDF<

Blatt, C. & Resch, S. (2014): Kleinsäugeruntersuchung im Bundesland Salzburg, Natur Land Salzburg, 21: 36–41. >PDF<

Blatt, C. & Resch, St. (2017): Die heimischen Kleinsäuger. Reihe: Artenvielfalt ist Lebensqualität. Land Salzburg Abteilung Naturschutz. Salzburg. >PDF<

Gewöllauswertung Habichtskauz

Die Habichtskauz-Wiederansiedlung wird von einem Forscherteam rund um den Ornithologen Richard Zink am Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie der Vetmed Uni Vienna geleitet. Die Auswahl der Freilassungsorte fiel auf die Schutzgebiete „Biosphärenpark Wienerwald“ und „Wildnisgebiet Dürrenstein“. Bisherige Untersuchungen konzentrieren sich vor allem auf Brutbiologie, Nahrungsspektrum und Raumnutzung der Eulen.
Im Rahmen des Projekts untersuchen wir die Gewölle (Speiballen der ausgewürgten, unverdaulichen Nahrungsreste wie z.B. Knochen von Mäusen) des Habichtskauzes. Auf dieser Weise gewinnen wir sowohl Einblicke in die Ernährung der Eule, als auch Informationen zur Verbreitung kleiner Säugetiere.

Auftraggeber: Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie der Veterinärmedizinischen Universität Wien
Projektinfo: habichtskauz.at

Atlas der Verbreitung der Säugetiere Oberösterreichs

Die Abteilung Wirbeltiere am Biologiezentrum des Oberösterreichischen Landesmuseums arbeitet in Kooperation mit der Naturschutzabteilung an der Erhebung von Verbreitungsdaten aller heimischen Säugetierarten. Der Erfassungszeitraum ist auf vier Jahre ausgelegt (2016–2019). Anschließend werden die aktuellen Verbreitungskarten in das Manuskript des Verbreitungsatlanten eingefügt und die Situation in Oberösterreich bewertet. Daraus wird auch eine „Rote Liste der Säugetiere Oberösterreichs“ resultieren. Der „Atlas der Verbreitung der Säugetiere Oberösterreichs“ erscheint voraussichtlich im Herbst 2020.
Wir freuen uns, dieses Projekt unterstützen zu dürfen! Neben der Präparation von Spitzmäusen und Mäusen verfassen wir Artikel über Kleinsäugerarten für das Buch und informieren in Vorträgen über kleine Säugetiere.

Auftraggeber: Biologiezentrum Linz

kleinsaeuger.at und GeoMaus

Mit der Webseite kleinsauger.at möchten wir Informationen über Kleinsäuger in Österreich, Deutschland und der Schweiz zur Verfügung stellen. Zusammen mit dem Projekt »GeoMaus« sind Besucher eingeladen ihre Beobachtungen zu melden. Als Hilfe dienen

Die Meldung erfolgt mit einem Formular, in welchem die benötigten Daten wie Tierart, Fundort, Datum und Foto (optional) übermittelt werden können. Die Nachweise werden in einer eigenen Fundmeldekarte aufbereitet und dargestellt.

GeoMaus ist Partner von Österreich forscht (GeoMaus auf Österreich forscht)

Blatt, C. & Resch, S. (2016). The scientific value of small mammal observation reports – The project GeoMaus.>PDF<

Der Biber in Salzburg & Steiermark

Der Biber ist wieder zurück in Österreich! Ein für viele erfreuliches Ereignis, welches jedoch auch ein hohes Konfliktpotential birgt.
Seit 2014 kartieren wir im Rahmen des Projektes »Populationsentwicklung & Verbreitung des Bibers in Salzburg« vom Haus der Natur Biberreviere im Flachgau und stehen für Konfliktberatung und Projektbegleitung zur Verfügung. In den letzten Jahren breitete sich der Biber entlang der Enns in Steiermark aus. Bereits mehrere Spuren zeugen von seiner Anwesenheit. Hier ist es uns ein Anliegen von Beginn zu informieren und über Chancen und Herausforderungen seiner Rückkehr in Ennstal zu diskutieren. So bieten wir Exkursionen an, in welchen unter anderem Erdbaue, Biberrutschen und frische Fraßspuren bestaunt werden können. Zudem gehen wir im Rahmen des Projektes »Bibermanagement für das Bundesland Steiermark« von der Berg- und Naturwacht Steiermark und Ökoteam verdächtigen Spuren nach und Kartieren bekannte Reviere in der Obersteiermark.

Autraggeber/Partner: Naturparkakademie, Haus der Natur, Berg- und Naturwacht Steiermark, Ökoteam

Projektinfos/Publikationen: Experten erklären: Der Biber im Ennstal; I bims, der Biber im Ennstal, Programm Naturparkakademie (Nov 2017)

Kleinsäuger im Tiergarten Schönbrunn

Ihre enorme Anpassungsfähigkeit ermöglicht es Kleinsäugern weltweit eine Vielzahl von Lebensräumen zu besiedeln. Insbesondere in den städtischen Bereichen zeigen die Tiere eine hohe Findigkeit und überwinden mit Neugier und Lernfähigkeit die täglichen Herausforderungen beim Zusammenleben mit dem Menschen. Der Tiergarten Schönbrunn bietet auf seinem großen Areal eine Vielzahl unterschiedlicher Lebensraumstrukturen. In der dicht besiedelten Stadt Wien, sind diese für Waldmaus & Co ein verlockendes Angebot. Doch welche Arten verfügen über genügend Stresstoleranz gegenüber den Zootieren? Wie unterscheiden sich die Kleinsäugergemeinschaften in den unterschiedlichen Lebensraumstrukturen? Werden gut geeignet Habitate wie z. B. Benjeshecken trotz starkem Besucheraufkommen genutzt?

Auftraggeber: Tiergarten Schönbrunn

Haselmäuse und Siebenschläfer im Nationalpark Gesäuse

Im Nationalpark Gesäuse wurden im Jahr 2012 mit der Haselmaus und dem Siebenschläfer die Vorkommen zweier Bilcharten dokumentiert. Die Auen entlang der Enns und die vegetationsreichen Ränder der Schuttkegel erwiesen sich dabei als potenzielle Lebensräume. Mit dem Projekt wollten wir an den Beispielen Haslau und Scheibenbauernschütt unter Verwendung von 20 Nestboxen und 80 Neströhren Aufschluss über die Bedeutung dieser Standorte für die beiden Arten geben. Während sich der Siebenschläfer unspezifisch gegenüber Umweltfaktoren zeigte, lagen die Neststandorte der Haselmaus vorwiegend in lichten Bereichen mit einer ausgeprägten Krautschicht und einer vergleichsweise geringen Deckung der Strauch- und Baumschicht. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass in geeigneten Lebensräumen im Nationalpark von einer durchschnittlichen bis hohen Populationsdichte des Siebenschläfers und von einer geringen Populationsdichte der Haselmaus auszugehen ist. Zusätzlich zur Untersuchung ausgewählter Flächen erfolgten Spurenkartierungen und die Bewertung des Johnsbachtals als potenziellem Verbreitungskorridor der Haselmaus. Hier zeigte sich, dass trotz teilweise starker Einschränkungen eine durchgehende Nutzung stattfindet.

Auftraggeber: Nationalpark Gesäuse

Blatt, C. & Resch, S. (2013): Haselmäuse und Siebenschläfer im Nationalpark Gesäuse – Steiermark. Im Auftrag der Nationalpark Gesäuse GmbH. Salzburg. >PDF<

Wasserspitzmäuse am Johnsbach

Die Wasserspitzmaus ist aufgrund ihres Schutzstatus sowie der geringen Zahl aktueller Nachweise in der Region für den Nationalpark Gesäuse von besonderem Interesse. Infolge der Sichtbeobachtung eines Individuums der Gattung Neomys entlang des Johnsbachs im Jahr 2012 untersuchten wir etwaige Vorkommen. Zwischen Juli und August 2013 legten wir zur Erhebung potenzieller Standorte beköderte Losungstunnel am Ufer des Johnsbachs aus. Anschließend führten wir an Orten mit positiven Ergebnissen Lebendfänge mit Longworth- und Trip-Trap-Fallen durch. Nachweise der Wasserspitzmaus gelangen im, durch unterschiedliche Strömungsgeschwindigkeiten gekennzeichneten, beidseitig bewaldeten Unterlauf. Flussaufwärts konnte nur dort ein Vorkommen festgestellt werden, wo kleine Rinnsale und angespültes Gehölz Strukturvielfalt schaffen.

Auftraggeber: Nationalpark Gesäuse

Blatt C. & Resch, S. (2013): Die Wasserspitzmaus und andere Kleinsäuger entlang des Johnsbachs (Nationalpark Gesäuse – Steiermark). Im Auftrag der Nationalpark Gesäuse GmbH. Salzburg. >PDF<

Haselmaus und Fledermäuse auf den Trautenfelser Naturschutzflächen

Im Rahmen des ELER-Projekts „Habitatoptimierung“ des Naturschutzbundes Steiermark organisieren wir Fachtagungen zu den  Themen Braunkehlchen, Artenvielfalt und Neophyten, führen eine Bestandskontrolle des Goldenen Scheckenfalters durch und bewerten wir die Trautenfelser Naturschutzflächen als Lebensraum für Haselmaus und Fledermäuse.Um das Artenspektrum von Fledermäusen bestmöglich zu erfassen, wurde eine Kombination unterschiedlicher Methoden gewählt: Detektortransektkartierungen mit Rufaufzeichnung und -analyse am PC, Netzfänge an ausgewählten Standorten und Fledermausbretter für spaltenbewohnende Arten. Eine Bewertung der Fläche als Lebensraum für Fledermäuse und Vorschläge für den Erhalt und die Förderung der Arten soll bei künftigen Schutzbemühungen helfen.

Auftraggeber: Naturschutzbund Steiermark (Ennstal-Ausseerland)

Resch, S., Blatt, C. & Schmiedhofer, G. (2017): An der Enns - Lebensraum für seltene Wiesenbrüter und Kleinsäugetiere, Naturschutz-Brief, Mai: 10-11. >Online Ausgabe<

Resch, S. & Resch, C. (2018): Haselmäuse und Fledermäuse auf den Trautenfelser Naturschutzflächen und ihre Bedeutung. Da schau her, 3: 23-26. >PDF<

Publikationen

Resch, S. & Resch, C. (2018): Haselmäuse und Fledermäuse auf den Trautenfelser Naturschutzflächen und ihre Bedeutung. Da schau her, 3: 23-26. >PDF<

Resch, S. & Blatt, C. (2018): Tier des Jahres 2018: Der Igel. Jagd in Tirol, Mai 2018: 16-21. >PDF<

Resch, S. & Blatt, C. (2017): Assessing small mammal community diversity with minimally invasive field methods – examples from the Nationalpark Gesäuse (Austria). Conference Volume: 6th Symposium for Research in Protected Areas 2017, Salzburg.>PDF<

Resch, St. & Blatt, Ch. (2017): Kleinsäugerpräparation – Anfertigung von Flachbalg und Schädel. apodemus OG, Haus im Ennstal. >Bestellen bei RANFTL<

Blatt, C.; Resch, S.; Jerabek, M.; Krupitz, W.; Lechner, Th.; Lechner, W.; Liegl, A.; Rudolph, B.U. & Rieder, W. (2017): Faunistische Untersuchungen auf der Reiteralm (Österreich, Deutschland) 2016: Säugetiere, Amphibien, Reptilien. Mitteilungen a. d. Haus der Natur (24): 37-52. >PDF<

Resch, S. & Blatt, C. (2017): Die Birkenmaus (Sicista betulina) im Mühlviertel - Erstnachweis im Leonfelder Hochland. ÖKO-L 39/1: 11-12.>PDF<

Blatt, C. & Resch, St. (2017): Die heimischen Kleinsäuger. Reihe: Artenvielfalt ist Lebensqualität. Land Salzburg Abteilung Naturschutz. Salzburg. >PDF<

Resch, S. & Blatt, C. (2017): Kleinsäuger im Hartelsgraben. In: Schriften des Nationalparks Gesäuse 13: 183-185. Nationalpark Gesäuse GmbH, Admont.

Blatt, C. & Resch, S. (2017): Amphibien und Reptilien im Hartelsgraben. In: Schriften des Nationalparks Gesäuse 13: 185-189. Nationalpark Gesäuse GmbH, Admont.

Blatt, C. & Resch, S. (2017): Bilche – Verstecktes Leben im Nationalpark. Vielfalt Natur 33: 4-5. >PDF<

Resch, S., Blatt, C. & Schmiedhofer, G. (2017): An der Enns - Lebensraum für seltene Wiesenbrüter und Kleinsäugetiere, Naturschutz-Brief, Mai: 10-11. >Online Ausgabe<

Blatt, C. & Resch, S. (2016). The scientific value of small mammal observation reports – The project GeoMaus. Frontiers Environment, doi: 10.3389/conf.FENVS.2016.01.00004 >Online<

Resch, S. & Blatt, C. (2016): Wiederentdeckung der Gartenspitzmaus Crocidura suaveolens (Pallas, 1811) im Bundesland Salzburg (Mammalia: Soricidae). Mitteilungen des Hauses der Natur, 22: 103–111. >PDF<

Resch, S. & Blatt, C. & Slotta-Bachmayr, L. (2015): Populationsdichte und Habitatnutzung der Haselmaus Muscardinus avellanarius in einem Niedermoor. Joannea Zoologie,4: 5-23. >PDF<

Blatt, C. & Resch, S. & Slotta-Bachmayr, L. (2015): Die Kleinsäugergemeinschaften in den Lebensräumen eines Niedermoores am Beispiel des Triebener Mooses (Steiermark, Österreich). Joannea Zoologie: 25-36. >PDF<

Resch, S. & Blatt, C.  (2015): Kleine Säugetiere in unseren Gärten. Natur und Land, 3: 6–10. >PDF<

Blatt, C. & Resch, S. (2015): Erfassung geschützter Kleinsäugerarten in Salzburgs Feuchtgebieten, Mitteilungen a. d. Haus der Natur, 22: 103–111. >PDF<

Blatt, C. & Resch, S. (2014): Das Haindlkar als Lebensraum für kleine Säugetiere. In: Schriften des Nationalparks Gesäuse: Band 11: 156–160. Nationalpark Gesäuse GmbH, Admont. >Info zum Buch<

Blatt, C. & Resch, S. (2014): Kleinsäugeruntersuchung im Bundesland Salzburg, Natur Land Salzburg, 21: 36–41. >PDF<

Resch, S. & Blatt C. (2013): Die Wasserspitzmaus und andere Kleinsäuger entlang des Johnsbachs (Nationalpark Gesäuse – Steiermark). Im Auftrag der Nationalpark Gesäuse GmbH. Salzburg. >PDF<

Blatt, C. & Resch, S. (2013): Haselmäuse und Siebenschläfer im Nationalpark Gesäuse - Steiermark. Im Auftrag der Nationalpark Gesäuse GmbH. Salzburg. >PDF<

Blatt, C. (2013): Die Kleinsäugergemeinschaft in einem Niedermoor: Nutzung von Lebensräumen und Lebensraumelementen. Dissertation an der Paris-Lodron-Universität Salzburg, Salzburg.

Resch, S. (2013): Untersuchungen zur Arborealität von Rötelmäusen Myodes glareolus, Waldmäusen Apodemus sylvaticus und Gelbhalsmäusen Apodemus flavicollis in Niedermoorstrukturen. Dissertation an der Paris-Lodron-Universität Salzburg, Salzburg.

Blatt C., S. Resch & R.A. Patzner (2013): Gefährdung und geeignete Maßnahmen zur Förderung heimischer Krebse am Beispiel der Gemeinde Neumarkt in Salzburg. Sauteria 20: 139-147.

Schöberl F., C. Blatt, V. Gfrerer, S. Langmaier, M. Walkner & R.A. Patzner (2013): Die Hydromorphologie der Fließgewässer in der Gemeinde Neumarkt (Salzburg). Sauteria 20: 85-96.

Blatt, C. & Resch, S. (2012): Kleinsäugererhebung im Nationalpark Gesäuse. Im Auftrag der Nationalpark Gesäuse GmbH. Salzburg. >PDF<

Resch, S. & Blatt, C. (2012): Haselmäuse. Natur und Land 2: 40–43. >PDF<

Blatt, C. (2010): Biber-Habitatmodell entlang den Gewässern Oberösterreichs. Bericht im Auftrag des Amts der Oö. Landesregierung. Salzburg.

Blatt, C. (2009): Analyse des Raumverhaltens mittels Snow Tracking. Angewandte Geoinformatik 21: 516-525.

Blatt, C. (2009): Steuernde Umweltparameter der Habitatnutzung von Wühlmäusen (Arvicolina) im Naturwald und auf Flächen mit Holzeinschlag - Am Beispiel der Rötelmaus (Myodes glareolus), Erdmaus (Microtus agrestis) und Kurzohrmaus (M. subterraneus). Masterarbeit an der Paris-Lodron-Universität Salzburg, Salzburg.

Resch, S. (2009): Ein Vergleich von Flächennutzung, Abundanzen und Anpassungen heimischer Spitzmausarten (Soricidae) an ökologische Faktoren einer Windwurfzone am Beispiel des Nationalparks Bayerischer Wald. Masterarbeit an der Paris-Lodron-Universität Salzburg, Salzburg.

Blatt, C. (2008): Analyse des Raumverhaltens mittels Snow-Tracking - Am Beispiel der Räuber-Beute-Beziehung zwischen Luchs, Reh und Rothirsch im Nationalpark Bayerischer Wald. Masterarbeit an der Paris-Lodron-Universität Salzburg, Salzburg.

Referenzen

Projektmitarbeit (Kleinsäuger) Rote Liste der Säugetiere Oberösterreichs (2018-2020, Auftraggeber: Land Oberösterreich)

Präparation von PEG-Standpräparaten für das Natur & Jagdmuseum Mariazell (2018, Auftraggeber: Tierpräparationen Loretter für Mariazeller Heimathaus)

Die Haselmaus und andere Kleinsäuger auf den Trautenfelser Naturschutzflächen mit Exkursionen für Naturinteressierte (2017–laufend, Auftraggeber Kartierung: Naturschutzbund Steiermark, Auftraggeber Exkursionen: Naturpark Akademie Steiermark)

Projektmitarbeit (Biber) CAMARO-D: Transnationale Management-Erfahrungen hinsichtlich Landnutzungseinflüssen auf das Wasserregime im Donauraum (2017–2019, Auftraggeber: HBLFA Raumberg-Gumpenstein für die Projektleitung Österreichische Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft)

Geführte Exkursionen zum Thema Biber und Fledermäuse im Naturpark Sölktäler (2017 – laufend, Auftraggeber: Naturpark Akademie Steiermark, Naturpark Sölktäler)

Kleinsäugerkartierung im Tiergarten Schönbrunn (2017, Auftraggeber: Tiergarten Schönbrunn)

Zoologische Präparation von Kleinsäugern für die Belegsammlung und Ausstellung des Biologiezentrums Linz (2017–laufend, Auftraggeber: Biologiezentrum Linz)

Bildungsmultiplikatoren der Berg- & Naturwacht Steiermark zum Thema „Tiere“ (2017–2020, Auftraggeber: Berg- und Naturwacht Steiermark)

Projektmitarbeit ELER-Artenschutzprojekt des Naturschutzbundes Steiermark mit Pressearbeit und Organisation der Tagungen „Das Braunkehlchen im Steierischen Ennstal“, Artenvielfalt auf den Naturschutzbundflächen im Ennstal und Ausseerland“ und „Neophyten als invasive Arten“ sowie Kartierungen des Goldenen Scheckenfalters, Haselmaus und Fledermäuse (2017–2018, Auftraggeber Tagungen: Naturpark Akademie Steiermark, Auftraggeber Tagungen und Kartierungen: Naturschutzbund Steiermark)

Mitautoren (Säugetiere, Neozoen, Amphibien und Reptilien) Buch: Die Flüsse der Alpen (Arbeitstitel) (2017–2018, Projektmanagement: Institut für Hydrobiologie und Gewässermanagement der Universität für Bodenkultur)

Betreuung von Seminaren der Naturpark Akademie Steiermark (2017 – laufend, Auftraggeber: Naturpark Akademie Steiermark)

Organisation von Schutzgebietsbegehungen der Berg- und Naturwacht Steiermark inkl. Betreuung und tlw. Durchführung von Exkursionen als Referent im Ennstal, Ausseerland und Paltental (2017–2018, Auftraggeber: Berg- und Naturwacht Steiermark und Naturpark Akademie Steiermark)

Projektmitarbeit Bibermanagement für das Bundesland Steiermark der Berg- und Naturwacht Steiermark und des Landes Steiermark (2017–2019, Projektmanagement: ÖkoTeam)

Gewässeraufsicht in der Expositur Gröbming (2017–laufend, Auftraggeber: Land Steiermark/Berg- und Naturwacht Steiermark)

Artenschutzprojekt Kleinsäuger Oberösterreich mit Fokus auf geschützten und gefährdeten Arten: Baumschläfer, Haselmaus, Siebenschläfer, Birkenmaus und Zwergmaus (Jahre 2016–2019, Auftraggeber Land Oberösterreich)

Projektmitarbeit Atlas der Verbreitung der Säugetiere Oberösterreichs mit Kleinsäuger-Artbeschreibungen, Habitatmodellen ausgewählter Arten, begleitenden Vorträgen und Workshops (Jahre 2016–2020, Auftraggeber: Biologiezentrum Linz)

Projektmitarbeit (Auswertung der Gewölle) Habichtskauz-Wiederansiedlung (2016–2017, Auftraggeber: Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie der Vetmeduni Vienna)

Zoologische Präparation von Kleinsäugern und Marderartigen für die Belegsammlung und Ausstellung des Hauses der Natur (2017, Auftraggeber: Haus der Natur)

Projektmitarbeit (Kleinsäuger auf ausgewählten Almflächen) LEADER-Projekt Naturraum Almen Salzkammergut: Verbreitung ausgewählter Artengruppen, Öffentlichkeitsarbeit, Themenwege (2017, Auftraggeber: Artenreich OG für Naturschutzbund Oberösterreich)

GeoMaus (2015-laufend) Online Fundmeldung von Kleinsäugern in Österreich, Deutschland und der Schweiz

Der Baumschläfer und andere Bilche in Salzburg (2015–laufend, Projektpartner Haus der Natur)

Kleinsäugerbroschüre „Artenvielfalt ist Lebensqualität – Die heimischen Kleinsäuger im Land Salzburg“ (2015, Auftraggeber Land Salzburg)

Projektmitarbeit Populationsentwicklung und Verbreitung des Bibers in Salzburg (2014 – laufend, Auftraggeber: Haus der Natur)

Geschützte Kleinsäuger im Bundesland Salzburg mit Fokus auf geschützten und gefährdeten Arten: Baumschläfer, Haselmaus, Siebenschläfer, Birkenmaus und Zwergmaus (2013–2014, Auftraggeber Land Salzburg)

Haselmäuse und Siebenschläfer im Nationalpark Gesäuse (2013, Auftraggeber: Nationalpark Gesäuse)

Wasserspitzmäuse und andere Kleinsäuger im Nationalpark Gesäuse (2013, Auftraggeber: Nationalpark Gesäuse)

Kleinsäuger im Nationalpark Gesäuse (2012, Auftraggeber: Nationalpark Gesäuse)

KLEINSAEUGER.AT (2011-laufend): Internethandbuch über Kleinsäugerarten im mitteleuropäischen Raum: Körpermerkmale, Ökologie und Verbreitung

Populationsbiologie und Habitatnutzung der Haselmaus (Jahre 2011–2018, Auftraggeber Land Steiermark, Projektpartner Universität Salzburg, Naturschutzbund Steiermark)